Interview mit Stefan Mauch

Stefan MauchJetzt wo du keine Coachingaufgaben im Herren 1 mehr hast, was machst du mit der freien Zeit? Fehlt da nicht etwas?
Freie Zeit?! Ehrlich gesagt, weiss ich heute nicht, wie ich das letztes Jahr unter einen Hut gebracht habe. Es war aber eine wirklich wunderbare Zeit, an die ich mich immer wieder sehr gerne erinnere. Das Fotoalbum dieser Saison ist einfach super.

Wenn ich heute ein Spiel von Lunki H1 schaue, so schlägt mir das Herz immer noch bis zum Hals. Fehlt mir da nicht was? Ja, aber auch Nein. Das wechselt ab.

Reizt es dich nicht, wieder bei den Spielen an der Seitenlinie zu stehen?
Ich stehe ja an der Seitenlinie, diesmal einfach als grösster Fan von Lunki H1. Ich habe eine Riesenfreude daran, wie sich die ganze Gruppe weiter entwickelt. Für mich ist das die ganz grosse Stärke dieses Teams, dass wirklich jeder seinen Teil der Verantwortung trägt und der Weiterentwicklung übernimmt.

Wie intensiv verfolgst du die Geschehnisse rund um das erste Herrenteam?
Sehr. Wie gesagt, ich bin der grösste Fan dieses einmaligen Teams. Ich hatte ja die grosse Ehre viele Spieler dieses Teams über lange Jahre zu begleiten. Darum will ich auch immer wissen wie es mit Euch allen weitergeht.

Welche Teams aus der Ostgruppe, spielen ab mitte Januar in der Finalrunde?
Lunki, Lunki und nochmals Lunki. Und vielleicht noch zwei andere. Dies aus meiner Fan-Sicht.

Spass und Subjektivität beiseite, da steckt eine Heidenarbeit dahinter, um dahin zu kommen. Lunki hat aber sehr viel gemacht, um dies zu erreichen, geschenkt wird einem trotzdem nichts. Daneben sehe ich Amriswil und 50/50 Einsiedeln (freudige Überraschung) oder Volero. Zürich Unterland war auch einer meiner Favoriten. Das Team scheint aber sehr viele Wechsel erlebt zu haben, so dass die Kontinuität offenbar verloren ging.

Was wünscht du dem Herren 1 für die laufende Saison und die weitere Zukunft?
Vor allem ganz viel Freude.

Ich bin immer wieder fasziniert von der Entwicklung dieses Teams und seiner einzelnen Mitglieder. Für mich ist diese Entwicklung immer wieder Vorbild für was überhaupt möglich ist in und mit einer Gruppe zu erreichen.

Für die Zukunft wünsche ich dem Herren 1 viele Persönlichkeiten, die zur Weiterentwicklung mit viel Herzblut und vor allem viel Arbeit beitragen. Ich hoffe, dass ich in absehbarer Zeit wieder ein Mosaiksteinchen von der Kette zum Herren 1 sein kann. Die Geschichte soll weitergehen. Ich freue mich. Let’s go, Lunki, let’s go!


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