Schlechter Jahresabschluss

Nur ein Punkt gegen das Schlusslicht. Erwartungen klar nicht erfüllt. Da gibt es nichts schön zu reden. Das war eine ungenügende Leistung von unserer Seite und darf so in dieser Form nicht akzeptiert werden. Die Ausgangslage vor dem Spiel war ja klar, drei Punkte sind ein Muss. Leider wurde es nur einer. Obwohl wir genügend Chancen auf drei gehabt hätten.

Schon vor dem Spiel hätte man evlt. auf einen knappen Ausgang wetten können. Die Stimmung war locker, zu locker. Haben wir die jungen Jonern unterschätzt? Immerhin konnten wir das Hinspiel relativ gut mit 3:0 gewinnen. Zu viel Sicherheit? Wir waren überrascht. Überrascht über die Kampfstärke der Talente. Hätten wir uns eine Scheibe abschneiden können. Dass die Sätze jeweils sehr knapp ausgingen und wir doch noch einen Punkt gewannen, kann auf verschiedene Aspekte zurückgeführt werden. Zwischendurch hatten wir unser Spiel im Griff. Wenig Fehler und taktische Überlegenheit. Leider verlief diese Kurve sehr unstetig und die guten Phasen wurden von den schlechten überschattet. Und Jona half uns immer wieder mit vermeidbaren Angriffsfehler.

Doch wer eine 2:1 und 21:18 Führung nicht über die Ziellinie bringt, hat den Sieg nicht verdient. Die Lunki-Gefühlslage und Stimmung nach dem Spiel ist sehr schwierig in Worte zu fassen. Dieses Spiel wirft viele Fragen auf. Fragen, welche wir in der Weihnachtspause analysieren müssen um im neuen Jahr für die nächsten Spiele bereit sind. Denn im ersten Januar-Spiel empfangen wir gleich den Tabellenzweiten aus Andwil-Arnegg. Die St. Galler, auf diese Saison aus der NLB abgestiegen, führten die Tabelle bis zum vergangenen Spieltag an. Durch den Punktverlust bei Volley Näfels, liessen sie Kreuzlingen aufschliessen und überholen. Bei ihnen ist sicher der direkte Wiederaufstieg das grosse Saisonziel. Dementsprechend liegt das Hauptaugenmerk auf der Verteidigung des zweiten Platzes oder Rückeroberung des ersten Platzes.

Das Hinspiel in Andwil verlief aus Lunki-Sicht nicht glücklich. Grundsätzlich war es ein gutes Spiel, doch mit zwei Verletzten und ohne Punkte-Erfolg wurden wir leider nicht für eine kämpferische Leistung belohnt. Die Fähigkeit, jeden Gegner aus unserer Gruppe zu schlagen, haben wir. Und dieser sind wir uns auch bewusst. Dies im Kopf auch umzusetzen wird der grosse Knackpunkt in den nächsten Spielen.

2016-17_rangliste_10rundenUnsere Situation in der Rangliste hat sich durch die Niederlage nicht arg verändert. Ins neue Jahr starten wir vom 5. Rang mit einigen Punkten Rückstand auf die Spitze.

See you next year!

Erneuter Erfolg

So langsam sollte man mit dem Schreiberling ein ernstes Gespräch führen. Mit regelmässiger Unregelmässigkeit werden die Berichte verspätet geschrieben. Ob wir das noch lange so akzeptieren werden? Kommt auf die nächsten Spiele drauf an. Hoffentlich performt er auf dem Feld ein bisschen besser.

Von der Unregelmässigkeit der Berichte zu der eventuell kleinen Regelmässigkeit unserer Erfolge. Den nun dritten Sieg konnten wir hintereinander erringen (erringen passt ganz gut, dazu aber ein bisschen später). Darf man da schon von einer Serie sprechen? Darüber scheiden sich die Geister. Bei einigen fängt eine Serie schon bei zwei erfolgreichen Spielen an. Bei anderen erst nach 7 oder 8. Wenn wir also erstere Gruppe als aussagekräftiges Argument nutzen, dann ja, man darf von einer Serie sprechen. Zumindest von einer kleinen. Sehr kleinen.

Zurück zum Erfolge erringen. Wir wussten ja, dass es nicht von alleine läuft. Im ersten Spiel haben wir ja schon einen Punkt gegen Uster abgegeben. Überzeugen konnten wir nicht. Nein, da waren wir weit davon entfernt. Und dennoch gewannen wir 3:0. Auch wenn die Sätze ein wenig knapper gestaltet wurden als erwünscht. Doch der Kopf hat entschieden und nicht die spielerische Leistung. Drei Punkte sind drei Punkte. Nehmen wir gerne. Sehr gerne sogar.

Der Abstand nach hinten konnte so vergrössert und der Abstand nach vorne zumindest gleich gehalten werden. Auf den 1. Platz sind es 6 Punkte Rückstand. Macht zwei 3-Punkte-Erfolge gegen direkte Konkurrenten. Kann also schnell gehen. Auf den letzten Platz sind es 12 Punkte. Also doppelt so viele.

Das Schlusslicht heisst Jona. Und morgen geht es genau dort hin. Das letzte Spiel in diesem Jahr findet auswärts am unteren Ende des Züriisees statt. Oder ist dies der obere Teil des Sees? Kennt sich jemand mit der Zürcher Seegeografie aus? Halt, Jona ist doch St. Gallen oder? Was machen die am Züriisee? Egal, werden wir schon finden.

Da dürfen wir keinen Satz abgeben. Sicher keinen Punkt. Drei Punkte sind Pflicht. Machen wir uns selber ein Weihnachtsgeschenk und vergrössern den Abstand nach hinten noch ein bisschen mehr.

What a game!

Zuerst: Sorry, für die Verspätung. Der Schreiberling war leider die gesamte letzte Woche verhindert. Natürlich ärgerlich für euch als Leser. Dadurch, dass wir aber an diesem Wochenende spielfrei hatten nicht weiter schlimm. Aber Schluss mit Smalltalk. Wenden wir uns spannenderen Themen zu. Was war denn los am vorletzten Samstag gegen Wetzikon?! Hochspannung bis zum bitteren Ende. Über zwei Stunden Spektakel zwischen zwei auf Augenhöhe agierenden Teams. Der Sieg war mal auf Lunki-Seite, dann wieder in Wetzikon. Hin und Her mit grossem Nervenflattern in der ganzen Halle.

Angefangen hat ja irgendwie alles sehr ruhig. Ausgeglichenes und gutes Spiel. Beste Unterhaltung für die Zuschauer und die angereisten Sponsoren (die durften einen Apero geniessen). Jeweils gegen Ende der ersten beiden Sätzen vermochten wir den einen oder anderen Fehler weniger zu machen und konnten uns mit kleinen Serien von den Wetzikern absetzten. Und schon stand es 2:0 für uns. Nach den verkorksten letzten Spiele lag eine kleine Sensation in der Luft. Wetzikon wollte sich aber nicht ganz so leicht geschlagen geben. Auch der dritte Satz startete ähnlich. Immer noch ein sehr ausgeglichenes Spiel mit vielen guten Aktionen auf beiden Seiten. Doch diesmal liessen die Zürcher Oberländer die vorher entscheidenden Fehler nicht mehr zu. Die Sätze drei und vier hätten auf beide Seiten kippen können. Leider jedoch zwei Mal auf die Seite von Wetzikon. Ein Vollerfolg war somit verspielt. Viel vorwerfen konnten wir uns aber nicht lassen. Es war ein mehr als knappes Spiel auf hohem Niveau. Das Tiebreak schien zu Beginn dann jedoch klar. 8:3 führten die Zürcher beim Seitenwechsel. Verlieren wir nach einer 2:0-Führung nun auch noch den zweiten Punkt? Die Dramatik des Spiels konnte fast nicht mehr gesteigert werden. Punkt für Punkt konnten wir aufholen und bei 13:14 sogar einen Matchball abwehren. Am Schluss hielten die Nerven und mit einem Endspurt konnten wir Wetzikon doch noch überholen und den Sieg einfahren. Zwei sehr wichtige Punkte im Kampf mit uns selber.

Alles was uns letzte Saison so ausgezeichnet hatte, wurde in diesem Hochkaräter hervorgebracht. Plötzlich konnten wir wieder auf die mentale Stärke zurückgreifen, welche wir in den ersten 7 Spielen arg vermissen liessen. Die Annahme stand, die Verteidigung zauberte ein ums andere Mal und auch am Netz vermochten wir zu überzeugen. So darf, kann, soll und muss es weitergehen.

Die Hinrunde der Saison 2016/17 ist gespielt. Und mit der Tabellensituation sind wir nur mässig zufrieden.

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Jedoch spiegelt es auch ziemlich genau die Siege und Niederlagen wieder. Gegen die Teams, welche vor uns klassiert sind haben wir verloren, diejenigen die hinter uns weilen wurden besiegt. Einzige Ausnahme machen da Wetzikon und Näfels. Das Ziel in der Rückrunde muss sein, mehr Punkte als bisher zu holen. Keine leichte Aufgabe, aber nach der Leistung aus dem letzten Spiel sicher nicht unrealistisch. Vor allem da es grundsätzlich auch gegen die vorderen Teams nicht immer so klar war, wie die Resultate schliessen lassen.

Am nächsten Samstag startet also die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Uster. Im ersten Spiel der Saison kamen wir noch nicht wirklich in die Gänge (in den darauffolgenden Spielen auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte). Uster wusste dies damals gekonnt auszunutzen und wir konnten mit Müh und Not zwei Punkte ins Trockene bringen. Diesmal wollen wir das besser machen und drei Punkte einfahren.

Die Tabelle zeigt, dass auch gegen vorne noch vieles offen ist. Die Saison ist noch nicht vorbei. Letztes Mal haben wir unsere Punkte auch mehrheitlich in der Rückrunde geholt.

In diesem Sinne, auf ein weiteres.

Samstag, 10.12.2016, Turnhalle Oberlunkhofen, 15.30 Uhr

TV Lunkhofen vs. TV Uster

Erfolg nach 5 Niederlagen

Nach 5 Spielen (inkl. Cup) ohne Erfolg, vermochten wir am Sonntag gegen den Aufsteiger die Niederlagenserie zu durchbrechen und wieder einmal ein Spiel gewinnen. 3:1 lautete das Endresultat gegen die eher schwach aufspielenden Wiler. Da stellt sich die Frage, wieso wir doch noch einen Satz abgegeben haben. Auch wir spielten nicht wirklich gut. Konstant und einigermassen solide, aber gut war das nicht. Und dennoch gab es einige Lichtblitze zu bezeugen. Wir haben es geschafft, den Start nicht zu verschlafen. Obwohl, der Start war ja bis anhin nicht das Problem, eher das Fortsetzen des Starts. Aber auch dies gelang uns am Sonntag. Zudem lieferten unsere Junioren eine sehr gute Performance ab. Das macht Mut und bringt Zuversicht für die Zukunft. Und setzt die etwas erfahrenere Garde unter uns ein bisschen unter Druck. So soll es sein. Konkurrenzkampf belebt das Team und fördert den Einsatz.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu erzählen. Wil machte unser Leben in den ersten zwei Sätzen angenehm einfach. Für die beiden Satzgewinne mussten wir nicht viel tun. Das merkte man unserem Spiel aber auch an. So wurden oftmals die einfachen Dinge zu unpräzis gespielt und den Wilern wieder Chancen in die Hände gespielt. Bei etwas konsequenteren Gegner hätten wir so nicht gewonnen. Dass dann Wil den dritten Satz auch für sich gewinnen konnte, war irgendwie vorhersehbar. Untätigkeit und die falsche Einstellung reichten aus um für die Ostschweizer den Anschluss zu realisieren. Ganz wichtig in dieser Situation war dann aber der Gewinn des vierten Abschnitts und somit des Spiels. Ein Spiel zu gewinnen, wenn es mal nicht so richtig läuft, tut gut. Jetzt müssen wir diese positive Erfahrung in die nächsten Spiele mitnehmen.

Mit nur 10 Punkten aus 7 Spiele sind wir nicht zufrieden. Nach der sehr erfolgreichen letzten Saison verwundert dies auch nicht. Dass es nicht einfach ist eine solche Leistung zu bestätigen, ist auch allgemein bekannt. Bis Ende Jahr wird es unser erklärtes Ziel sein, wieder zu unserem eigentlichen Spiel zurückzukehren. Viel Zeit bleibt uns nicht. Nach dem Spiel gegen Wetzikon am nächsten Samstag ist schon Halbzeit (die Saison hat ja überhaupt noch nicht angefangen!!!). Können wir unser Tief überwinden, schaffen wir zumindest den Anschluss an die hintere Spitze der Tabelle (also Mittelfeld) und können uns das Tabellenende ein bisschen vom Hals schaffen.

In der letzten Saison verliefen beide Spiele gegen Wetzikon sehr knapp. Jeweils mit dem besseren Ende für uns (erinnere ich mich richtig?). So wird es auch am nächsten Samstag ein sehr spannendes und knappes Spiel geben. Zudem spielt vor uns das D1 gegen Lugano und vor dem D1 das DJ4 gegen Merenschwand. Nach unserem Spiel findet der alljährliche Nebelhöck statt, also sicher Grund genug, nach unserem Spiel nicht gleich abzuhauen und in einer gemütlichen Runde zusammenzusitzen;-)

 

Samstag, 26.11.2016, Turnhalle Oberlunkhofen:

13.30 Uhr – DJ4 vs. VBC Merenschwand-Muri

15.30 Uhr – D1 vs. Volley Lugano

18.00 Uhr – H1 vs. VBC Wetzikon

Breaking News: Verschiebung Spielort 20.11.2016

Wie bereits schon erwähnt, spielen wir morgen zuhause gegen den Aufsteiger STV Wil. Allerdings nicht wie bisher angenommen in Oberlunkhofen, sondern neu in Unterlunkhofen. Uhrzeit bleibt gleich (18.00 Uhr).

Also, bitte nicht nach Oberlunkhofen kommen, sondern nach Unterlunkhofen=)

Sonntag, 20. November 2016, Turnhalle Unterlunkhofen, 18.00 Uhr

TV Lunkhofen vs. STV Wil