Get started!

Pünktlich auf den Herbstbeginn melden wir uns zurück. Die heissen Tage bei strahlender Sonne sind leider vorbei und die kühleren Temperaturen übernehmen langsam aber sicher das Kommando über den Alltag. Seit Anfang August sind wir regelmässig am Trainieren. Anfänglich bei schönem Wetter noch im Sand, seit September nur noch in der Halle. Lange zog sich die Mannschaftsbildung hin und erst im Juli konnte zumindest ein Rumpfteam gebildet werden. Vor zwei Wochen konnten wir dann aber den Kader für das diesjährige H1 als vollzählig melden. Im Vergleich zum letzten Jahr gibt es doch die eine oder andere Veränderung.

Coach Silvan Flück hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, den Posten als Trainer/Coach frei zu machen. Wir möchten ihm an dieser Stelle für seine geleistete Arbeit, seinen Einsatz in und neben der Halle und vor allem auch dafür herzlich danken, dass er uns durch die nicht immer einfache letzte Saison geführt hat. Seine Stelle als Coach konnten wir leider nicht neu besetzen und so übernimmt Michael Herger dieses Mandat für die anstehende Saison in Form eines Spielertrainers.

Einen weiteren Abgang mussten wir auf Liberoposition hinnehmen. Andrin Flück wird die Saison 2015/16 bei Volero Zürich in der NLB bestreiten. Gratulation zu diesem Schritt und viel Erfolg auf deinem Weg Andrin! Neuer Libero ist sein älterer Bruder und letztjährige Zuspieler/Captain Damian Flück.

Michael Felix (Mitte) wird zumindest zu Beginn der Saison dem Team nicht zu Verfügung stehen. Er hatte Ende letzte Saison mit Schulterbeschwerden zu kämpfen und ist dies immer noch am Auskurieren. Das Training mit dem Team hat er wieder aufgenommen, für Spiele ist es jedoch noch zu früh.

Mit Michael Bucher (Zuspiel) und Michael Wiehl (Diagonal) kehren zwei Spieler zurück, welche letzte Saison nur die halbe Spielzeit dabei waren. Michael Bucher wird zudem die Captain-Binde von Damian Flück übernehmen.

Neben unseren drei Aussenangreifer Michael Herger, Kilian With und Ivan Vukcevic dürfen wir hier einen neuen Name präsentieren. Philip Locher wird unser Grüppchen an Aussen-Annahme-Spieler verstärken. Letzte Saison spielte er im H3, war jedoch vor ein paar Saisons schon Teil des damaligen NLB-Teams.

Zudem können wir mit Nick Staufer Zuwachs aus der Juniorenabteilung verzeichnen. Er wird zusammen mit Michael Bucher die Rolle des Zuspielers übernehmen und ist die zweite Nachwuchshoffnung neben Manuel Kaufmann (Mitte), welche über die nächsten Jahre kontinuierlich an ein hoches Niveau herangeführt wird. Ergänzt werden die beiden jungen Spieler von ihren jeweiligen Brüder. Florian Kaufmann (Aussen) und Bill Staufer (Aussen/Diagonal) sind bei uns Trainingsgäste, die möglichst jedes Training besuchen sollen, um in den nächsten Saisons in das Team integriert werden zu können.

Weiterhin dabei sind Marco Kaufmann (Diagonal) und Benny Kunz (Mitte). Somit ist das Team mit 12 Spieler vollständig und bereitet sich im Moment physisch wie spielerisch auf die Saison 2015/16 vor. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren besuchen wir heuer kein Vorbereitungsturnier, sondern absolvieren nur einige Testspiele. Bereits angetreten sind wir gegen Volley Emmen-Nord aus der 1.Liga Gruppe C, unserer letztjährigen Gruppe. Mit einem 3:1-Erfolg konnten wir dieses Spiel siegreich gestalten und es zeigte, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Ebenfalls schon gespielt haben wir die 2. Runde des Swiss Cups. Auswärts gegen Volley Mutschellen (2L) liessen wir nichts anbrennen und gewannen schnell mit 3:0. Weiter geht es im Swiss Cup gegen den TV Uster (03.09.2015, 18:00 Uhr, in Uster). Die Zürcher Oberländer spielten letzte Saison noch in der 1. Liga und mussten am Ende den Abstieg in die Regionalliga hinnehmen. Auch hier wollen wir an die bis anhin gezeigten Leistungen anknüpfen und einen weiteren Erfolg verbuchen.

Lunki H1 15_16

Hier das H1 der Saison 2015/16.

hinten von links nach rechts: Nick Staufer, Michael Herger, Benny Kunz, Manuel Kaufmann, Kilian With, Michael Bucher

vorne von links nach rechts: Ivan Vukcevic, Marco Kaufmann, Damian Flück, Michael Felix, Michael Wiehl

es fehlt: Philip Locher

Weihnachten im letzten Spiel

Etwa so fühlte sich das letzte Spiel dieser Saison an. Wie Weihnachten. Die Rollenverteilung ist klar und deutlich. Wir sind die Weihnachtsmänner und Allschwil die Kinder, welche sich über die Geschenke freuen. Freude herrscht! Zumindest auf Seiten der Kinder.

Wie man dem Bericht auf der Lunki-Homepage entnehmen kann, war unsere Leistung nicht wirklich berauschend. Wieso? Schwierig zu sagen. Die Einstellung zum ganzen Spiel war sicher der Hauptgrund für unser Versagen. Die Bedeutungslosigkeit der letzten zwei Partien ist der Killer unserer mentalen Einstellung. Traurigerweise waren die Partien gar nicht mal so bedeutungslos, wie man denken könnte. Klar, den Ligaerhalt konnten wir durch den Punktegewinn gegen Schönenwerd realisieren und wir mussten uns keine Sorgen mehr machen. Hätten wir jedoch am Samstag gegen Allschwil drei Punkte geholt, wären wir durch das bessere Satzverhältnis immerhin noch an Schönenwerd vorbei auf den 4. Rang gekommen. Hätte, wäre, wenn. Diese Worte spielen im Sport immer wieder in Begründungen, Ausreden oder Szenarien eine wichtige Rolle. Was dabei dann aber gänzlich vergessen geht, ist das eigentliche Verhalten und die Einstellung. Und das hat am Samstag definitiv nicht gestimmt.

So amteten wir als Weihnachtsmänner und schenkten den Basler in ihrem letzten 1.Liga-Spiel einen Sieg zum Abschluss. Nette Geste von uns, jedoch völlig unnötig, dafür den 4. Tabellenrang herzugeben. Aber was geschehen ist, gehört der Vergangenheit an. Der Fokus liegt in der Gegenwart.

Für uns ist die Saison vorbei. Und der Frühling ist noch nicht mal da, bedeutet wir können nicht mal zur Abwechslung in den Sand wechseln. Den Trainingsbetrieb haben wir eingestellt, der Kopf muss mal auf andere Gedanke kommen. Es war nicht immer einfach in den letzten Wochen und das hat man manchmal besser, manchmal weniger gut gespürt. Darum ist es auch irgendwie gut, dass doch schon fertig ist.

Und hier noch die Schlussrangliste der Saison 2014/15 in der 1. Liga Gruppe C:

Schlussrangliste 14_15

Mit Ach und Krach

Mit dem Sieg vom Samstag gegen die SG Obwalden konnten wir uns den 5. Rang in der Tabelle sichern. Nicht so erfreulich wie diese Tatsache ist der Spielverlauf. Doch bleiben wir mal bei den positiven Sachen:

– über 2 Stunden Spielzeit

– insgesamt 217 gespielte Ballwechsel

– 4 der 5 Sätze wurden mit der Minimaldifferenz beendet

– Nervenkitzel und Dramatik

Positiv natürlich vor allem für die Zuschauer. Ausser für diejenigen, die ein Abendessen geplant hatten. Das Spiel bot den Fans alles was das Volleyballherz gegehrte. Leider nicht auf dem Niveau was von uns auch erwartet wird. Viele Eigenfehler prägten das Spiel, zumindest das unsrige. Hatten wir mal einen Vorsprung herausgespielt, vergaben wir diesen leichtfertig durch individuelle Fehler. Was natürlich den Zuschauern einen spannenden Spielverlauf bescherte, bedeutete für uns Dauerdruck und Unsicherheit. Unsicherheit, welche uns das gesamte Spiel durch begleitete.

Es war sicher keine Glanzleistung von uns. Wieder einmal haben wir uns das Leben selber extrem schwer gemacht und mussten uns durch viele Widrigkeiten kämpfen. Umso erfreulicher ist es natürlich, am Schluss doch noch als Sieger da zu stehen. Irgendwie haben wir die Kurve in letzter Sekunde gekriegt und konnten das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden.

Am Samstag gibt es zum Saisonabschluss noch eine kleine Reise nach Allschwil. Für die Nicht-Ortsunkundigen unter uns:

Allschwil

 

Der Weg an die Schweizerische-Französische-Grenze ist die grösste Distanz, die wir in dieser Saison zurücklegen müssen. Zum Abschluss also nochmals ein kleines Abenteuer.

Gegen den Tabellenletzten (Obwalden konnte dank dem gewonnenen Punkt vom Samstag die Basler überholen) wird nochmals eine konzentrierte Leistung gefordert. Allschwil steht neben Obwalden als direkter Absteiger in die 2. Liga fest. Doch dass es gegen Absteiger nicht ganz so einfach werden kann, haben wir im letzten Spiel bewiesen. Mit einem Sieg können wir die Saison mit einem positiven Ergebnis abschliessen und mit einem Erfolg in die “Winter-Frühlings-Sommer-Pause” verabschieden.

Tapekurs mit Harco

Am Mittwoch sah die Trainingsvorbereitung ein bisschen anders aus als gewohnt. Zumindest für gewisse Spieler. Wenn normalerweise noch die letzten Kohlenhydrate zu sich genommen werden, fand sich eine kleine Gruppe unterschiedlichen Alters und Geschlechts auf der Bühne der Turnhalle Oberlunkhofen ein. Damit nicht gleich falsche Vermutungen aufkommen, nein, es ist kein Treffen der Anonymen Alkoholiker :-) Als Selbsthilfegruppe kann man es aber doch irgendwie beschreiben. Erstmals (oder seit sehr langem wieder einmal?) gab es einen Tapekurs im Angebot, von welchem die Lunkimitglieder Gebrauch machen konnten. Immerhin 10 Spieler und Spielerinnen hatten das nötige Interesse und Zeit und lauschten den Worten von Physiotherapeut Harco De Greef (besitzt Physiotherapiepraxis in Oberlunkhofen). Thema war die heilige Schulter. Ein bisschen beängstigend war die erste Frage von Harco. Wer hat oder hatte Schulterschmerzen/-probleme? Vielleicht war es ja nicht die Frage, sondern die 8 Hände, die hochgehoben wurden. 80% waren also vom Kursthema direkt und persönlich betroffen. Für unser Team angetreten sind Hergi und Andrin, beide schon seit einiger Zeit mit solchen Problemen unterwegs. Die einzigen Nicht-Schulter-Schmerzen-besitzenden-Teilnehmer waren Marco und ich.

Nach einer kurzen Einleitung und Information über die Ursachen von solchen Schulterproblemen ging es sehr schnell in den anatomischen Teil. Interessant wie viele Muskeln da um die Schulter herum liegen und dass die einen intelligent und andere weniger intelligent sind. Die ganze Zauberei hinter dem Tapeing ist eigentlich sehr simpel: Kopfsache. Es geht darum, durch gewisse Druckpunkte und Zugbewegungen die Durchblutung zu verbessern, was eine Wärmeentwicklung zur Folge hat und dem “Patienten” ein wohleres Empfinden vermittelt. Und schon ist der Schmerz halbiert. Dass das nicht immer gleich auf anhin funktioniert und fruchtet, liegt daran, dass die Wissenschaft des Tapeing nicht wirklich handgreiflich und genau erforscht ist. Niemand weiss so recht, wieso es uns nachher besser geht. Aber hey, solange es was bringt, wieso nicht?

Wie so ein Tape nach getaner Arbeit aussehen kann, veranschaulicht uns unser Model Hergi.

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Wie sich das ganze nach dem Tapekurs im Training anfühlte ist leider nicht wirklich übermittelt und bekannt. Jedoch wird seine Leistung morgen gegen Volero Zürich höchstwahrscheinlich eine gewisse Aussage über das Tapeing machen können. Wir sind gespannt :-)

Töchterchen für Ivan

Beim 3:1-Auswärts-Erfolg über die SG Obwalden musste ein Spieler kurzfristig das Handtuch werfen. Nicht weil er sich in allerletzter Sekunde noch verletzte oder krank wurde. Nein, die einsetzenden Wehen seiner Frau führte ihn statt nach Kerns ins Spital. Die Rede ist von Ivan (dem Schrecklichen). Am Samstag bekam die Familie Vukcevic Zuwachs in Form einer kleiner Tochter. Gesund und munter erblickte sie das Licht der Welt und weiss zumindest schon, wie richtiges Posen geht.ivan_tochter

 

Wir gratulieren zum 2. Kind und wünschen Mutter und Tochter alles Gute und Gesundheit. Und Ivan natürlich wenig schlaflose Nächte und ein baldiges Zurückkommen in die heiligen Hallen von Lunkhofen;-)