Ereignisreicher Jahresbeginn

Kaum hat das Jahr begonnen, überschlagen sich die Ereignisse. Für viel Gesprächsstoff ist gesorgt, im positiven wie auch negativen Sinne. Aber der Reihe nach. Schon am 2. Januar wagten wir uns wieder in die Halle. Das Niveau war angesichts der Festtage, der damit verbundenen Pause und vielen Essen, ganz passabel und ok. Es hielt sich sogar die ganze Woche um dann ab Samstag wieder abzuflachen. Das erste Spiel des Jahres ging in die Hose. Andwil-Arnegg war nicht zu stark. Auch sie hatten so ihre Jahresstartschwierigkeiten. Und fanden in ihrem Spielbericht auch sehr passende Worte:

“Nach der dreiwöchigen Spielpause merkte man beiden Teams an, dass sie noch nicht auf ihrem gewohnten Level sind. Unkonzentriertheiten und technische Fehler auf beiden Seiten wechselten sich ab.”

Kurz, treffend, schmerzend. Naja, zumindest hat es unser D1 im Vorspiel besser gemacht. Viel besser. Der bis anhin ungeschlagene Leader ihrer Gruppe musste die ersten Punkte (!!!) der Saison abgeben. Underdog schlägt in einem Herzschlagfinale den Favoriten. Verdienter Sieg für unsere Frauen. Herzliche Gratulation auch von unserer Seite nochmals.

Doch nicht nur der Sensationserfolg des D1 sorgte für Gesprächsstoff am vergangenen Samstag. Eifrig wurde auch wieder einmal über die eher kühleren Temperaturen in der Turnhalle Unterlunkhofen diskutiert. Nicht nur die Spieler mussten sich dieser etwas unangenehmen Situation stellen. Wir konnten uns ja bewegen und 17-18° C reichen ja vollkommen aus (*Sarkasmus aus*). Auch vielen Zuschauern wurde es erst mit Jacke ausgerüstet behaglich. Die Vierfach-Runde am Sonntag hatte es nicht besser. Und auch in der neuen Woche am Montagabend trainierten wir in einem 16-grädigen Eisschrank. Der Festtagsspeck ist definitiv weg, jedoch nicht wegen unseren intensiven Trainings.

Auch mit anderthalb Wochen Verspätung schafft es Ivan uns heute mit einem Trainingsbesuch zu beehren. Wahrscheinlich ist er durch den grossen Schneefall irgendwo in Serbien nicht mehr weiter gekommen oder wollte auf dem Rückweg lieber über einen Pass fahren statt unten durch.

Und zu guter Letzt: Es hat eingeschlagen. Nee, nicht wir haben eingeschlagen. Das können wir nicht. Frohes Rätselraten=)

Lunki-Annahme-Riegel … 6 Jahre danach

Wie die Zeit vergeht. Vor fast genau 6 Jahren war der Beitrag unten brandaktuell. Als der wahrscheinlich jüngste Annahme-Riegel der NLB wurden die drei Herren damals bezeichnet.

http://fans.lunki.ch/index.php/2010/10/11/der-lunki-annahme-riegel/

Und auf diese Saison fanden sie wieder zusammen. Was damals zu funktionieren schien, erwies sich in Davos dieses Jahr als einer der Grundsteine des Erfolges. Denn sie wurden nicht nur 6 Jahre älter und verloren einiges an Haarpracht :D Was damals die jugendliche Unbekümmertheit war, ist heute die erfahrene Ruhe. Damals noch unter der Leitung von alten Hasen wie Didier oder Gianni wissen (oder sollten sie zumindest) sie nun selber, was zu tun ist.

In welche Richtung sich die Jungs entwickelt haben, darf man spätestens am 23.10.2016 in Oberlunkhofen bestaunen. Dann findet das erste Heimspiel der Saison 16/17 gegen den TSV Jona Volleyball statt.

Abschluss der Vorrunde

Am nächsten Sonntag geht für uns die Vorrunde der Saison 2014/15 schon zu Ende. Wir empfangen den VBC Allschwil, in der Tabelle auf dem vorletzten Platz (9.) stehend. Das Spiel findet um 15.30 Uhr ausnahmsweise in Unterlunkhofen statt.

Allschwil ist ein Punkt besser klassiert als unser letzter Gegner Obwalden. Das dies kein Indiz für eine klare Angelegenheit ist, mussten wir letzten Samstag lernen. Wir mussten uns die drei Tabellenpunkte regelrecht erkämpfen und hatten zeitweise mehr Mühe als uns lieb sein konnte. Einerseits lag dies teilweise an unserem eigenen Auftreten. Obwohl wir während dem ganzen Spiel auf eine sehr gute Verteidigung zurückgreifen konnten, machten wir in allen anderen Bereichen zu viele Fehler. Auf der anderen Seite spielte Obwalden doch einiges besser als ihre aktuelle Tabellenlage vermuten lässt. Mit so viel Gegenwehr haben wir sicher nicht gerechnet. Man sagt ja, man solle nie einen Gegner unterschätzen. Wiederholen wird sich dies nicht mehr, uns war es eine Lehre. Somit kann sich Allschwil auf etwas gefasst machen. Wir möchten hier erst gar nichts anbrennen lassen und von Anfang an unserer Favoritenrolle gerecht werden.

Leider nicht mehr dabei sein wird Buechi. Er hat nach dem letzten Spiel seinen Rücktritt aus dem H1 bekannt gegeben. Das Montagstraining war dann auch sein Abschlusstraining und er informierte das Team über seinen Entscheid. Grund für seinen Ausstieg aus der laufenden Saison ist der Mangel an Freude und Motivation für vier Mal Volleyball in der Woche. Diese konnte er in den letzten paar Tagen und Wochen nicht mehr mobilisieren und so wurde die Situation für ihn nicht mehr tragbar. Wir möchten uns an dieser Stelle bei ihm für seinen Einsatz in dieser Saison bedanken. In der Halle anzutreffen wird er jedoch auch weiterhin sein. Denn dem Volleyball völlig abschwören tut er ja nicht.

Auf unserem Weg, frühzeitig den Ligaerhalt zu schaffen, lassen wir uns durch dies aber nicht beirren. Mit einem Sieg am Sonntag könnten wir da wieder ein wichtiger Schritt vorwärts kommen und weitere Punkte zwischen uns und die Abstiegsplätze schieben. Allfällige Lösungen bezüglich Ersatzspieler werden wir zu gegebener Zeit kommunizieren, vorerst gilt unser Hauptaugenmerk dem Spiel gegen Allschwil und den ersten beiden Spielen der Rückrunde vor der Weihnachtspause. Im diesen Sinne bis hoffentlich am Sonntag in Unterlunkhofen.

Töchterchen für Ivan

Beim 3:1-Auswärts-Erfolg über die SG Obwalden musste ein Spieler kurzfristig das Handtuch werfen. Nicht weil er sich in allerletzter Sekunde noch verletzte oder krank wurde. Nein, die einsetzenden Wehen seiner Frau führte ihn statt nach Kerns ins Spital. Die Rede ist von Ivan (dem Schrecklichen). Am Samstag bekam die Familie Vukcevic Zuwachs in Form einer kleiner Tochter. Gesund und munter erblickte sie das Licht der Welt und weiss zumindest schon, wie richtiges Posen geht.ivan_tochter

 

Wir gratulieren zum 2. Kind und wünschen Mutter und Tochter alles Gute und Gesundheit. Und Ivan natürlich wenig schlaflose Nächte und ein baldiges Zurückkommen in die heiligen Hallen von Lunkhofen;-)

Spielervorstellung #4 – Marco

Wir hoffen, euch hat die frohe Kunde über unseren 3:0-Sieg gegen das H2 des VBC Einsiedelns erreicht, falls nicht, so seit ihr nur informiert. Die erhoffte Reaktion auf das eher schlechte Spiel in Schönenwerd traf ein und es gab drei weitere Punkte für die Rangliste. Dass nicht alles rund lief sei jedoch erwähnt. So präsentierte sich unsere Annahme nicht in gewohnter Manier, umso positiver ist das Resultat zu werten. Bis anhin konnten wir bei schlechter oder ungenauer Annahme nicht wirklich Druck auf den Gegner ausüben. Dass wir dies nun am Sonntag ändern konnten stimmt für den restlichen Verlauf der Saison positiv. Zum Spiel: Wir sind konzentriert gestartet und hatten die Sache sehr sicher im Griff. Während der Einsiedler Service ein ums andere Mal zu weit geriet, konnten wir mit dem eigenen Aufschlag die Schwyzer Annahme arg in Bedrängnis bringen. Bis Mitte des Satzes konnten wir unser Spiel durchziehen und uns einen respektablen 6-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Doch plötzlich änderte sich das Bild. Die Einsiedler Service fielen nicht mehr ins Out sondern zwei Meter vorher ins Feld und unsere Annahme wurde auf dem falschen Fuss erwischt. Das Spiel wurde nervös und Einsiedeln konnte aufschliessen. Doch im richtigen Moment fanden wir den Tritt wieder und konnten die Aufholjagd durchbrechen (25:21). Der zweite Satz gestaltete sich ausgeglichen, wir konnten uns leider nie richtig absetzten. Grund dafür war unsere eigene Unfähigkeit. Zu viele Fehler in Block, Annahme und Angriff prägten unsere Spielzüge. Gegen Ende des Satzes konnte sich Einsiedeln ein wenig absetzten und das Spiel schien zu kippen. Durch zwei Spielerwechsel wurde nochmals neue Energie gebracht. Das Spiel war nicht fehlerfrei, doch mit der heraufbeschworenen Stimmung und dem angeheizten Feuer konnten wir das Steuer noch herum reissen und Einsiedeln den schon sicher geglaubten Satzgewinn aus den Fängen fischen (25:22). Bitterer Verlust für die Schwyzer. In der Folge vermochten sie uns nichts mehr entgegenzusetzen und leisteten kaum mehr Gegenwehr. Auch unsere Fehlerquote sank wieder und der anfangs ausgeübte Druck auf den Gegner war wieder da. So konnten wir den letzten Satz locker mit 25:16 gewinnen. Wehmut für die Seele. Mit dem Vollerfolg konnten wir uns in der Tabelle an Einsiedeln vorbei schieben und besetzen im Moment den 4. Rang.

An der überzeugenden Schlussphase des Spiels grossen Anteil hatte auch Marco Kaufmann, seines Faches Diagonalangreifer. Im dritten Satz übernahm er die Hauptverantwortung und verbuchte praktisch alle seine Angriffe wuchtig zu Punkten. Vor allem für ihn ist dies ein wichtiger Lichtblick. Denn erst auf diese Saison hin hat er auf die Diagonalposition gewechselt und unterstützt dort Vize-Captain Wiehl. Bis anhin war der Bünzener Mittelangreifer. Langsam aber sicher scheint er sich auf der neuen Position zurecht zu finden und auch das Zusammenspiel mit den Zuspielern gestaltet sich zunehmend besser. Mit seinen 1.84 Meter gehört Marco nicht zu den grössten Spieler. Doch wie Kilian verfügt er über eine enorme Sprungkraft und damit verbundener “Hangtime”. Für diejenigen, welchen der Begriff “Hangtime” nicht geläufig ist: So wird die Flugphase genannt, in welcher man sozusagen in der Luft hängt und das Schlagen des Balles hinauszögert.

Marco

Für Marco ist es die 2. Saison bei Lunki. Vorher war er beim VC Los Unidos (ehemals Volley Flyers, ehemals VBC Bettwil) tätig und lernte dort das Handwerk des Mittelangreifers. Es kommt schon mal vor, das Marco gesprenkelt von Farbe in der Halle auftaucht. Das hat auch seinen Grund, er arbeitet als Schreiner und hat doch schon das eine oder andere Möbelstück hergestellt. Möbel braucht es im Volleyball keine, zumindest nicht im Spiel. Da lautet die Devise doch eher Zerstören, und zwar den gegnerischen Block und dessen Verteidigung.

 

Entweder oder?

Minirock oder Leggins? – Minirock

Blond oder Brünett? – brünett

Bier oder Wodka? – Bier

Hamburger oder Hot Dog? – Hamburger

Oktoberfest oder Tomorrowland? – Oktoberfest

Ski oder Snowboard? – Ski

Bungeejumping oder Basejumping? – Bungeejumping

Kartenspiel oder auf dem Handy gamen? – Kartenspiel

Raser oder Schnecke? – Je nach dem, wie viel Zeit ich habe;-)

Surfen oder Klettern? – Klettern