Erneuter Erfolg

So langsam sollte man mit dem Schreiberling ein ernstes Gespräch führen. Mit regelmässiger Unregelmässigkeit werden die Berichte verspätet geschrieben. Ob wir das noch lange so akzeptieren werden? Kommt auf die nächsten Spiele drauf an. Hoffentlich performt er auf dem Feld ein bisschen besser.

Von der Unregelmässigkeit der Berichte zu der eventuell kleinen Regelmässigkeit unserer Erfolge. Den nun dritten Sieg konnten wir hintereinander erringen (erringen passt ganz gut, dazu aber ein bisschen später). Darf man da schon von einer Serie sprechen? Darüber scheiden sich die Geister. Bei einigen fängt eine Serie schon bei zwei erfolgreichen Spielen an. Bei anderen erst nach 7 oder 8. Wenn wir also erstere Gruppe als aussagekräftiges Argument nutzen, dann ja, man darf von einer Serie sprechen. Zumindest von einer kleinen. Sehr kleinen.

Zurück zum Erfolge erringen. Wir wussten ja, dass es nicht von alleine läuft. Im ersten Spiel haben wir ja schon einen Punkt gegen Uster abgegeben. Überzeugen konnten wir nicht. Nein, da waren wir weit davon entfernt. Und dennoch gewannen wir 3:0. Auch wenn die Sätze ein wenig knapper gestaltet wurden als erwünscht. Doch der Kopf hat entschieden und nicht die spielerische Leistung. Drei Punkte sind drei Punkte. Nehmen wir gerne. Sehr gerne sogar.

Der Abstand nach hinten konnte so vergrössert und der Abstand nach vorne zumindest gleich gehalten werden. Auf den 1. Platz sind es 6 Punkte Rückstand. Macht zwei 3-Punkte-Erfolge gegen direkte Konkurrenten. Kann also schnell gehen. Auf den letzten Platz sind es 12 Punkte. Also doppelt so viele.

Das Schlusslicht heisst Jona. Und morgen geht es genau dort hin. Das letzte Spiel in diesem Jahr findet auswärts am unteren Ende des Züriisees statt. Oder ist dies der obere Teil des Sees? Kennt sich jemand mit der Zürcher Seegeografie aus? Halt, Jona ist doch St. Gallen oder? Was machen die am Züriisee? Egal, werden wir schon finden.

Da dürfen wir keinen Satz abgeben. Sicher keinen Punkt. Drei Punkte sind Pflicht. Machen wir uns selber ein Weihnachtsgeschenk und vergrössern den Abstand nach hinten noch ein bisschen mehr.

What a game!

Zuerst: Sorry, für die Verspätung. Der Schreiberling war leider die gesamte letzte Woche verhindert. Natürlich ärgerlich für euch als Leser. Dadurch, dass wir aber an diesem Wochenende spielfrei hatten nicht weiter schlimm. Aber Schluss mit Smalltalk. Wenden wir uns spannenderen Themen zu. Was war denn los am vorletzten Samstag gegen Wetzikon?! Hochspannung bis zum bitteren Ende. Über zwei Stunden Spektakel zwischen zwei auf Augenhöhe agierenden Teams. Der Sieg war mal auf Lunki-Seite, dann wieder in Wetzikon. Hin und Her mit grossem Nervenflattern in der ganzen Halle.

Angefangen hat ja irgendwie alles sehr ruhig. Ausgeglichenes und gutes Spiel. Beste Unterhaltung für die Zuschauer und die angereisten Sponsoren (die durften einen Apero geniessen). Jeweils gegen Ende der ersten beiden Sätzen vermochten wir den einen oder anderen Fehler weniger zu machen und konnten uns mit kleinen Serien von den Wetzikern absetzten. Und schon stand es 2:0 für uns. Nach den verkorksten letzten Spiele lag eine kleine Sensation in der Luft. Wetzikon wollte sich aber nicht ganz so leicht geschlagen geben. Auch der dritte Satz startete ähnlich. Immer noch ein sehr ausgeglichenes Spiel mit vielen guten Aktionen auf beiden Seiten. Doch diesmal liessen die Zürcher Oberländer die vorher entscheidenden Fehler nicht mehr zu. Die Sätze drei und vier hätten auf beide Seiten kippen können. Leider jedoch zwei Mal auf die Seite von Wetzikon. Ein Vollerfolg war somit verspielt. Viel vorwerfen konnten wir uns aber nicht lassen. Es war ein mehr als knappes Spiel auf hohem Niveau. Das Tiebreak schien zu Beginn dann jedoch klar. 8:3 führten die Zürcher beim Seitenwechsel. Verlieren wir nach einer 2:0-Führung nun auch noch den zweiten Punkt? Die Dramatik des Spiels konnte fast nicht mehr gesteigert werden. Punkt für Punkt konnten wir aufholen und bei 13:14 sogar einen Matchball abwehren. Am Schluss hielten die Nerven und mit einem Endspurt konnten wir Wetzikon doch noch überholen und den Sieg einfahren. Zwei sehr wichtige Punkte im Kampf mit uns selber.

Alles was uns letzte Saison so ausgezeichnet hatte, wurde in diesem Hochkaräter hervorgebracht. Plötzlich konnten wir wieder auf die mentale Stärke zurückgreifen, welche wir in den ersten 7 Spielen arg vermissen liessen. Die Annahme stand, die Verteidigung zauberte ein ums andere Mal und auch am Netz vermochten wir zu überzeugen. So darf, kann, soll und muss es weitergehen.

Die Hinrunde der Saison 2016/17 ist gespielt. Und mit der Tabellensituation sind wir nur mässig zufrieden.

rangliste8terunde

Jedoch spiegelt es auch ziemlich genau die Siege und Niederlagen wieder. Gegen die Teams, welche vor uns klassiert sind haben wir verloren, diejenigen die hinter uns weilen wurden besiegt. Einzige Ausnahme machen da Wetzikon und Näfels. Das Ziel in der Rückrunde muss sein, mehr Punkte als bisher zu holen. Keine leichte Aufgabe, aber nach der Leistung aus dem letzten Spiel sicher nicht unrealistisch. Vor allem da es grundsätzlich auch gegen die vorderen Teams nicht immer so klar war, wie die Resultate schliessen lassen.

Am nächsten Samstag startet also die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Uster. Im ersten Spiel der Saison kamen wir noch nicht wirklich in die Gänge (in den darauffolgenden Spielen auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte). Uster wusste dies damals gekonnt auszunutzen und wir konnten mit Müh und Not zwei Punkte ins Trockene bringen. Diesmal wollen wir das besser machen und drei Punkte einfahren.

Die Tabelle zeigt, dass auch gegen vorne noch vieles offen ist. Die Saison ist noch nicht vorbei. Letztes Mal haben wir unsere Punkte auch mehrheitlich in der Rückrunde geholt.

In diesem Sinne, auf ein weiteres.

Samstag, 10.12.2016, Turnhalle Oberlunkhofen, 15.30 Uhr

TV Lunkhofen vs. TV Uster

Erfolg nach 5 Niederlagen

Nach 5 Spielen (inkl. Cup) ohne Erfolg, vermochten wir am Sonntag gegen den Aufsteiger die Niederlagenserie zu durchbrechen und wieder einmal ein Spiel gewinnen. 3:1 lautete das Endresultat gegen die eher schwach aufspielenden Wiler. Da stellt sich die Frage, wieso wir doch noch einen Satz abgegeben haben. Auch wir spielten nicht wirklich gut. Konstant und einigermassen solide, aber gut war das nicht. Und dennoch gab es einige Lichtblitze zu bezeugen. Wir haben es geschafft, den Start nicht zu verschlafen. Obwohl, der Start war ja bis anhin nicht das Problem, eher das Fortsetzen des Starts. Aber auch dies gelang uns am Sonntag. Zudem lieferten unsere Junioren eine sehr gute Performance ab. Das macht Mut und bringt Zuversicht für die Zukunft. Und setzt die etwas erfahrenere Garde unter uns ein bisschen unter Druck. So soll es sein. Konkurrenzkampf belebt das Team und fördert den Einsatz.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu erzählen. Wil machte unser Leben in den ersten zwei Sätzen angenehm einfach. Für die beiden Satzgewinne mussten wir nicht viel tun. Das merkte man unserem Spiel aber auch an. So wurden oftmals die einfachen Dinge zu unpräzis gespielt und den Wilern wieder Chancen in die Hände gespielt. Bei etwas konsequenteren Gegner hätten wir so nicht gewonnen. Dass dann Wil den dritten Satz auch für sich gewinnen konnte, war irgendwie vorhersehbar. Untätigkeit und die falsche Einstellung reichten aus um für die Ostschweizer den Anschluss zu realisieren. Ganz wichtig in dieser Situation war dann aber der Gewinn des vierten Abschnitts und somit des Spiels. Ein Spiel zu gewinnen, wenn es mal nicht so richtig läuft, tut gut. Jetzt müssen wir diese positive Erfahrung in die nächsten Spiele mitnehmen.

Mit nur 10 Punkten aus 7 Spiele sind wir nicht zufrieden. Nach der sehr erfolgreichen letzten Saison verwundert dies auch nicht. Dass es nicht einfach ist eine solche Leistung zu bestätigen, ist auch allgemein bekannt. Bis Ende Jahr wird es unser erklärtes Ziel sein, wieder zu unserem eigentlichen Spiel zurückzukehren. Viel Zeit bleibt uns nicht. Nach dem Spiel gegen Wetzikon am nächsten Samstag ist schon Halbzeit (die Saison hat ja überhaupt noch nicht angefangen!!!). Können wir unser Tief überwinden, schaffen wir zumindest den Anschluss an die hintere Spitze der Tabelle (also Mittelfeld) und können uns das Tabellenende ein bisschen vom Hals schaffen.

In der letzten Saison verliefen beide Spiele gegen Wetzikon sehr knapp. Jeweils mit dem besseren Ende für uns (erinnere ich mich richtig?). So wird es auch am nächsten Samstag ein sehr spannendes und knappes Spiel geben. Zudem spielt vor uns das D1 gegen Lugano und vor dem D1 das DJ4 gegen Merenschwand. Nach unserem Spiel findet der alljährliche Nebelhöck statt, also sicher Grund genug, nach unserem Spiel nicht gleich abzuhauen und in einer gemütlichen Runde zusammenzusitzen;-)

 

Samstag, 26.11.2016, Turnhalle Oberlunkhofen:

13.30 Uhr – DJ4 vs. VBC Merenschwand-Muri

15.30 Uhr – D1 vs. Volley Lugano

18.00 Uhr – H1 vs. VBC Wetzikon

Breaking News: Verschiebung Spielort 20.11.2016

Wie bereits schon erwähnt, spielen wir morgen zuhause gegen den Aufsteiger STV Wil. Allerdings nicht wie bisher angenommen in Oberlunkhofen, sondern neu in Unterlunkhofen. Uhrzeit bleibt gleich (18.00 Uhr).

Also, bitte nicht nach Oberlunkhofen kommen, sondern nach Unterlunkhofen=)

Sonntag, 20. November 2016, Turnhalle Unterlunkhofen, 18.00 Uhr

TV Lunkhofen vs. STV Wil

Anhaltende Rückschläge

Wir kommen nicht vom Fleck. Zwei weitere Niederlagen bedeuten das Abrutschen auf Rang 6 in der Tabelle. Alles andere als ein gelungener Saisonstart. Auch gegen Amriswil und Kreuzlingen, die Vertreter aus dem Thurgau, konnten wir nicht wie gewollt (oder gewohnt?) unser Niveau ausspielen und holen von möglichen 6 Punkte nur ein einziger. Dies bedeutet für uns, unser Fokus gilt nicht mit den besten Teams mithalten, sondern den Abstand zum Tabellenende (momentan 4 Punkte) so schnell als möglich zu vergrössern. Startschuss dieser Mission ist das Heimspiel am nächsten Sonntag gegen Aufsteiger Wil.

16_17_tabelle_runde6

Kurzer Rückblick: In Amriswil mussten wir schon um 14.00 Uhr bereit sein. Der Start gelang dann auch sehr gut und wir führten schnell mit 6 Punkte. Doch wie schon im ersten Spiel gegen Uster mussten wir die nächsten Punkte dem Gegner zugestehen und schnell einmal war aus einem komfortablen Vorsprung ein riesiger Rückstand geworden. Nichts funktionierte, die Stimmung verschlechterte sich mit jeder Ballberührung und das eigene Spielgeschehen wurde von Minute zu Minute unruhiger. Man wähnte sich im falschen Film. Sollten die mentalen Schwierigkeiten nicht eine Sache der jungen Talente von Amriswil sein? Es schien, als wären wir die Unerfahrenen in diesem Spiel und kamen mit den geleisteten Fehlern gar nicht zurecht. Diskussionslos gewann Amriswil den Auftakt und wir mussten wieder mal reagieren. Und irgendwie (wie? keine Ahnung) gelang uns das auch. Ohne wirklich viel besser zu spielen, schafften wir es uns immer wieder mit wenigen Punkte in Führung zu halten und die Sätze 2 und 3 zu gewinnen. Gab es gar noch ein versöhnlicher Ausgang für uns? Die drei Punkte waren zum Greifen nah. Doch der alte Trott aus dem ersten Satz hohlte uns ein, was in einem klaren Verlust des 4. Satzes endete. Das Momentum war nun definitiv wieder in Amriswiler Hand und so verwunderte nicht, dass wir dies auch im Tie-Break nicht ändern konnte. Nicht gut. Enttäuschung pur.

Aber zur Enttäuschung gesellte sich auch Unverständnis. Unverständnis über das eigene Dargebotene. Über die Unfähigkeit, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und wichtige Punkte so fahrlässig aus der Hand zu geben. Die eh schon lange Heimfahrt wurde noch länger und schweigsamer.

Eigentlich hätten wir ja auch einfach am Bodensee bleiben können. Am Sonntag waren wir ja dann in Kreuzlingen zu Gast. Das Spiel vom Vortag gegen Amriswil wurde praktisch nicht erwähnt. Eine Analyse der Leistung? Wollte niemand machen, zu klar war die Tatsache, dass der Verlust der Punkte auf unserem eigenen Mist gewachsen war. Was wir besser machen müssen? Den Kopf leer kriegen und befreit aufspielen. Schien irgendwie logisch. Funktionierte aber nicht zu 100%. Vorweg, das Spiel war besser. Spielerisch konnten wir einen Schritt nach vorne machen und auch die Stimmung war um einige Grade wärmer, als noch am Samstag. Was man von der Halle nicht behaupten konnte. Aber waren wir uns ja von Unterlunkhofen gewohnt. Dort trainieren wir regelmässig bei angenehmen 18°C. Wieso wir 0:3 verloren haben, wenn wir ja eigentlich besser spielten? Gute Frage. Das Spiel verlief knapper als das Satzresultat darstellen will. Im zweiten verloren wir mit 27:29 und der dritte ging mit 28:30 an Kreuzlingen. Am Schluss zählt halt nur der Gewinn des Satzes, egal wie knapp dieser ausfällt. Es war vieles besser. Aber halt noch nicht gut genug für ein sehr konstantes Kreuzlingen. Und so stand dann halt am Schluss 0:3. Aus die Maus. Keine Punkte für die Tabelle. Nochmals Enttäuschung. Richtig krass verpatzter Saisonstart.

So stehen wir nun da. Fragend, was wir machen sollen/müssen/können. Und doch gibt es Hoffnungsschimmer. Ich glaube, jetzt hat auch der Hinterletzte gemerkt, dass die Saison kein Selbstläufer wird (glaube ich, schonmal irgendwo erwähnt zu haben). Das einzige was jetzt noch zählt sind Handlungen. Agieren, statt Reagieren. Alle zusammen am gleichen Strick ziehen. Vor preschen ohne Angst, irgendetwas falsch zu machen. Denn nur die Mutigen werden belohnt. Und nur 100% Einsatz wird akzeptiert. Die einfachen Dinge richtig machen und die schwierigen mit Zuversicht angehen.

Am Sonntag spielen wir gegen den Aufsteiger aus Wil. Sie sind ähnlich wie wir in die Saison gestartet und knapp hinter uns platziert. Mit einem Vollerfolg können wir einen gewissen Abstand zu den hinteren Plätze herstellen.

Sonntag, 20.11.2016, 18.00 Uhr, Turnhalle Oberlunkhofen

TV Lunkhofen vs. STV Wil